REWERSE-RP-2004-40

François Bry, Wolfgang E. Nagel, Michael Schroeder:
Grid-Computing.


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Abstract
,,Grid-Computing'', ein Mitte der 90er Jahre eingeführter Begriff [1], bezeichnet eine Architektur für verteilte Systeme, die auf dem WorldWide Web aufbaut und die Web-Vision erweitert. Mit dem Grid-Computing werden die Resourcen einer Gemeinschaft von so genannten ,,virtuellen Organisationen'' (siehe unten) integriert. Die Hoffnung ist, dass hierdurch rechen- und/oder datenintensiven Aufgaben, die eine einzelne Organisationen nicht lösen kann, handhabbar werden. Ein ,,Grid'' bezeichnet eine nach dem Grid-Computing-Ansatz aufgebaute Rechner-, Netzwerk- und Software-Infrastruktur, die eine virtuelle Organisation zur Erledigung ihrer Aufgaben verwendet. Zu Beginn war die Möglichkeit, ungenutzte CPU-Ressourcen an anderen Stellen für die eigenen Aufgaben einzusetzen, die wesentlich treibende Kraft für erste Experimente. Internet-Computing-Projekte wie SETI@Home und distributed.net, bei denen die ungenutzten Rechenzyklen von weltweit vernetzten privaten PCs verwendet werden, illustrieren das Potential des Grid-Computings. Allerdings gehen die heutigen Grid-Konzepte und auch die ersten Prototypen weit über diese Anfänge hinaus und versprechen die transparente Bereitstellung von Diensten unabhängig von der räumlichen Nähe. Damit gibt es die Erwartung, dass das Grid-Computing, die Nutzung von Rechnern und Rechnernetze so grundlegend verändern wird, wie das Web den Datenaustausch verändert hat.

URL:
http://rewerse.net/publications/rewerse-publications.html#REWERSE-RP-2004-40

BibTeX:

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	author = {Fran\c{c}ois Bry and Wolfgang E. Nagel and Michael Schroeder},
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